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Mikrolyrik und Lyrikbruch für zwischendurch

 

Ein kleiner Seitenspinner

entpuppte sich

als Schreiberling.

 

Selten quakt der Frosch,

häufiger verschweigt er, dass

er gar kein Prinz ist.

 

Und als wir endlich kamen

Zu säen Deinen Samen

In Deinem großen Namen

Da riefst Du freudig: Amen!


Fill the hole

Make me whole

Make me holy

Make me wholly whole

Make me wholly holy

 

Die Melancholie,

die ich zum Himmel schrie,

verebbte nie,

versandet nur in Poesie.

 

Das Schwelgen

im Walde

steht da so

für sich allein

und ist sich selbst

genug

 

Du hast so viel mehr

Geduld mit mir

Als ich mit Dir

Ich danke Dir

So sehr dafür

Folge uns!!!

 

Gedicht der Woche

 

 

(06.11. - 19.11.2017)

 

Endzeit

 

Eine dunkle Ahnung

hängt am Horizont.

Hörst du das Pochen?

– Das Ende ist fern.

 

Siehst du Gestalten,

die graben ein Grab?

Spürst du das Zittern?

– Das Ende ist fern.

 

Stürme ziehen auf,

das Wetter tobt!

Hörst du das Brausen?

– Das Ende ist fern.

 

Hitze brennt Wüsten,

Armut greift um sich!

Fühlst du das Unrecht?

– Das Ende ist fern.

 

Die Wasser steigen,

die Erde ertrinkt!

Siehst du das Elend?

– Das Ende ist fern.

 

Die Tiere verenden,

das Meer verfault!

Riechst du das Siechen?

– Das Ende ist fern.

 

Das Grün wird schwarz,

die Ernte verdirbt!

Fühlst du den Hunger?

– Das Ende ist nah?

 

Spürst du den Schmerz?

Riechst du Verwesung?

Schmeckst du den Tod?

– Das Ende ist nah!

 

Hörst du die Stille?

Siehst du das Nichts?

Erde zur Hölle.

– Das Ende ist da.

 

 

(J.N. - Soli Deo Gloria)

 

 

 

(30.10. - 05.11.2017)

 

 

Reformationstag

 

„Sprich gefälligst wohlgefällig,

sonst, mein Lieber, bist du fällig,

wirst von aller Welt geächtet

und von uns zutiefst verachtet!

Bist nicht omnitolerant,

deshalb wirst du jetzt verbannt –

Fundamentalist genannt!“

 

Liebe heißt nicht Schmeichelei

und erst recht nicht Heuchelei,

Liebe meint es immer gut,

dazu braucht es manchmal Mut,

sich den Unmut zuzuziehen,

für die Wahrheit einzustehen,

Stellung, Prügel zu beziehen.

 

 

(J.N. - Soli Deo Gloria)

 

 

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